AWO Kinder- und Jugendwohnhaus „SINNAN“


Wie beeinflusst das Leben in einer stationären Einrichtung die Kinder und Jugendlichen? Schon der österreichische Neurologe und Psychiater, Viktor E. Frankl, sagte:

„Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch,
entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person,
sondern auch von Stunde zu Stunde,
gemäß der Einmaligkeit jeder Situation.“


In diesem Sinne stehen Fragen, wie:  

  •  „Wie gelingt es den Kindern und Jugendlichen, das Grundvertrauen aufzubauen, um Halt, Raum, Boden und Schutz zu finden?
  • Wie erleben die Kinder und Jugendlichen Nähe und Beziehung zu sich und zu anderen?
  • Welche Erfahrungen führen zur Ausbildung des Selbstwertes? Das heißt, wie erleben die Kinder und Jugendlichen Wertschätzung, Stellungnahmen und Anerkennung?“

im Mittelpunkt unserer Grundhaltung und sind deshalb unverzichtbare Grundbestandteile im täglichen Miteinander. Das Spannungsfeld zwischen den Ursachen der stationären Unterbringung und dem Leben in unserer Einrichtung rückt dabei immer wieder in den Vordergrund. Wir geben der Individualität der Kinder und Jugendlichen jeden Tag den benötigten Raum und beziehen sie in das Gesamtkonzept ein.


Ziel unserer Arbeit ist es:

Die Kinder und Jugendlichen zu begleiten, um sich in ihrem Leben orientieren zu können und es nach ihren Vorstellungen zu gestalten.