Methoden und Grundsätze


Wir wissen, dass es sehr schwer ist, Beziehungen aufzubauen. Und trotzdem stellen wir uns dieser Herausforderung durch Verständnis, Kontinuität, Zugewandtheit und Empathie.

Alltagsorientiert

Wir stehen Kindern, Jugendlichen und Familien in schwierigen Lebenssituationen zur Seite. Wir unterstützen sie, ihren Lebensalltag zu bewältigen und nachhaltig zu stabilisieren.

Ergebnisorientiert

Wir evaluieren den Prozess unserer täglichen Arbeit, um die Wirkung der eingesetzten Methoden nachvollziehbar zu gestalten. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, den Hilfeprozess veränderbar und ergebnisorientiert zu gestalten.

Die Basis des Handelns ist gegenseitiges Vertrauen!

Ressourcenorientiert

Wir bestärken die Kinder und Jugendlichen, ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen und motivieren sie, dieses Potential entsprechend ihrer Möglichkeiten eigenverantwortlich zu nutzen. Ziel unseres Handelns ist, das Selbsthilfepotential der Kinder, Jugendlichen und Familien zu aktivieren.

Hilfeplanorientiert

Wir arbeiten im Dialog mit allen Beteiligten nach den Maßgaben des Hilfeplans gem. § 36 SGB VIII. Die im Hilfeplan vereinbarten Ziele bilden die Grundlage für eine gemeinsame Arbeit.

Bedarfsorientiert

Für eine bedarfsgerechte, auf den Einzelfall bezogene Hilfe, sichern wir die internen und externen Vernetzungen mit anderen Diensten und Einrichtungen im Stadtteil. Wir entwickeln situationsbedingt neue individuelle Lösungsstrategien.

Lösungsorientiert

Wir unterstützen und begleiten die Kinder und Jugendlichen beim Aufbau sowie bei der Wiederherstellung einer tragfähigen Familienstruktur bzw. eines intakten Beziehungsnetzes. Dabei werden ihre bereits vorhandenen Erfahrungen, Ideen sowie gegebene Handlungsmöglichkeiten genutzt.

Insbesondere arbeiten wir mit den Kindern und Jugendlichen in folgenden Bereichen:

Alltagsgeschehen

  • Vermittlung von Werten und Normen
  • Einhaltung einer festen Tagesstruktur
  • Lernen am Modell und Vorbildwirkung
  • Einstellung auf unterschiedliche Alters - und Entwicklungsstufen und die daraus resultierenden Bedürfnisse
  • Begleitung in allen Lebensbereichen mit Blickrichtung auf die Selbständigkeit
  • Nutzug aller Ressourcen (persönliche, materielle, institutionelle und soziale)
  • Beziehungsaufbau und Beziehungsarbeit in allen Bereichen (Nutzung der flexiblen Stunden)
  • Wettbewerb unter den Kindern und Jugendlichen
  • Gruppenforen werden in der Regel einmal wöchentlich durchgeführt
  • Umgang mit Geld erlernen
  • Zukunftswerkstatt

Freizeit

  • Die Freizeitgestaltung (individuelle Aktivitäten und Gruppenaktivitäten)
  • Die Mitgliedschaft in Sportvereinen, AGs, Tanzgruppen oder Musikschule usw. entsprechend der persönlichen Neigungen ist möglich
  • Kanutour, Internationales Treffen in Slubice, Tour de Ffo, Wochenendcamping, Reiten
  • selbständig stellen sie Überlegungen zu ihrer Freizeitgestaltung an, besprechen sich nach Bedarf mit den Erziehern und kümmern sich um die Organisation und Durchführung
  • Es besteht die Möglichkeit, Sportangebote im Haus zu nutzen oder auch Mitglied in der hausinternen Sportgruppe zu werden (Kraftsport, Boxen)
  • Individuelle Freizeitangebote in unserer Einrichtung

Schule / Ausbildung

  • Schulbegleitung individuell
  • Einladen der Hansaschule zum gemeinsamen Brunch in unsere Einrichtung
  • regelmäßige Kontakte / Austausch mit Schulen, Arbeitsamt, Ausbildungs- und Praktikumsstätten
  • Organisation von Praktika, Beschäftigung je nach Möglichkeiten und Fähigkeiten der Einzelnen
  • die Beschulungsformen werden individuell gewählt

Familie

  • intensive systematische Elternarbeit (tägliche Einbeziehung der Eltern in den Tagesablauf, Ferienreisen Eltern und Kinder gemeinsam)