Therapeutische Wohngruppe                            

Therapeutische Wohngruppe ist für junge Menschen mit psychischen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten bestimmt.Die Einrichtung einer therapeutischen Wohngruppe ist die Reaktion der Pädagogen und Sozialarbeiter des AWO Kinderhauses auf aktuelle Bedarfe aus der Jugendhilfe. Denn die Diagnose einer psychischen Störung, mit starken Verhaltensauffälligkeiten bei jungen Menschen, hat leider sprunghaft zugenommen. Betroffene Familien stellt diese Situation vor große Herausforderungen.Schließlich müssen alle Beteiligten mit dem Krankheitsbild umgehen können, Beruf, Therapieangebote und Schule unter einen Hut bringen.


Das Ziel:

Die Rückführung in den Haushalt der Eltern oder die Verselbständigung der jungen Menschen


Das Angebot:  

Eine Möglichkeit der Wahl kann eine zeitweilige Unterbringung von Kindern und Jugendlichen innerhalb der therapeutischen Wohngruppe sein. Bislang mussten Kinder und Jugendliche bei Bedarf außerhalb von Frankfurt (Oder) untergebracht werden. Mit diesem neuen Angebot in Frankfurt (Oder) können alle sozialen Kontakte, Freunde, Schule und Eltern erhalten bleiben.


Aufnahmephase:

Nach Anfragen findet in unserer Einrichtung innerhalb kürzester Zeit eine Abklärung des Aufnahmewunsches statt.

  • Ein Kennen lernen der Einrichtung durch die Familie
  • Eine Helferkonferenz zur Abklärung des therapeutischen Bedarfes
  • Ein Hilfeplangespräch


Am Beginn des Hilfeverlaufes:

  • Innerhalb eines Zeitraumes von bis zu drei Monaten erfolgt eine Einschätzung zur Wirksamkeit der Therapien
  • Einbeziehung von vorliegenden Diagnosen von anderen Institutionen
  • Wöchentliche Abstimmung im multiprofessionellen Team zu Pädagogik und Therapie
  • Beteiligung der Eltern am pädagogischen und therapeutischen Prozess


Im Zentrum der Phase des Hilfeverlaufes:

  • Klärung der Einbeziehung von Gruppenübergreifenden Zusatzangeboten
  • Kontinuierliche, strukturierte Abstimmung im multiprofessionellen Team
  • Entwicklung von passgenauen individuellen und gruppenrelevanten Ritualen unter Einbeziehung der Eltern 
  • Prüfung der Hilfeverläufe in Hilfeplangesprächen
  • Erlernen von Regeln und Grenzen
  • Halt und Geborgenheit


In der Phase der Ablösung aus dem Hilfeverlauf:

  • Systematische Vorbereitung der Kinder und deren Familie auf die Entlassung aus der Zusammenarbeit
  • Planung und Organisation des Überganges zwischen Einrichtung und Elternhaus
  • Unterstützung bei der Etablierung von „Anschlussmaßnahmen“entsprechend der konkreten Festlegungen im Hilfeplan

Das Bausteinsystem:

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